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Kreisbrandmeister sagt Tschüss

 

Kreisbrandmeister sagt Tschüss

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Ingo Worreschk war von 1979 bis heute beruflich Feuerwehrmann und geht nun in den verdienten Ruhestand

Kamerad der Freiwilliger Feuerwehr, Instrukteur der Feuerwehr, Oberleutnant der Feuerwehr, Sachbearbeiter vorbeugender Brandschutz, stellvertretender Kreisbrandmeister und Kreisbrandmeister. All diese Bezeichnungen hatte Ingo Worreschk während seines langen beruflichen Wirkens für die Feuerwehren des Landkreises Calau und später Oberspreewald-Lausitz inne.

Am 10. November fand nun die offizielle Verabschiedung am Vetschauer Spritzenhaus statt, am 1. Dezember 2017 reicht er den Kreisbrandmeister-Staffelstab nach 17 Jahren an seinen Nachfolger Tobias Pelzer weiter.

Feuerwehrleute aus nah und fern, Wegbegleiter, Freunde und Bekannte waren gekommen, um Ingo Worreschk gebührend zu verabschieden. Unter den Gästen weilte u.a. Landrat Siegurd Heinze und der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Werner-Siegwart Schippel. Und sie kamen nicht mit leeren Händen.

Sie zeichneten Ingo Worreschk für seine langjährigen Verdienste um das Feuerwehrwesen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz mit dem Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold des Deutschen Feuerwehrverbandes aus! Zuvor marschierten Landrat und Präsident, Beigordnete und Bürgermeister, Verbandsvorsitzender und LSTE-Schulleiter, Leiter von Betriebs- bzw. Berufsfeuerwehren und mehrere Stadt-, Amts- und Gemeindebrandmeister sowie viele Ortwehrführer zu Klängen des Boblitzer Feuerwehrblasorchester zum Vetschauer Spritzenhaus, zu welchem Kamerad Worreschk geladen hatte.

Nach der Auszeichnung und den Glückwünschen ließ er es sich nicht nehmen, selbst den Taktstock zu ergreifen und die „Alten Kameraden“ zu dirigieren.

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noch mehr Fotos unter: http://neumann-holger.de

Quelle : Text und Bild Holger Neumann

 

 

Kameraden auf einer Achterbahnfahrt der Gefühle

 

Feuerwehr
Kameraden auf einer Achterbahnfahrt der Gefühle

Horst Schellnock aus Peickwitz (2.v. l.) und Engelbert Bernert aus Lauchhammer (2.v.r.) nehmen Glückwünsche für ihre 70-jährige Mitgliedschaft in den Reihen der freiwilligen Feuerwehr entgegen.
Horst Schellnock aus Peickwitz (2.v. l.) und Engelbert Bernert aus Lauchhammer (2.v.r.) nehmen Glückwünsche für ihre 70-jährige Mitgliedschaft in den Reihen der freiwilligen Feuerwehr entgegen.FOTO: Uwe Hegewald
Bronkow. Die Auszeichnungsveranstaltung des Kreisfeuerwehrverbandes Oberspreewald-Lausitz wird am Wochenende zu einer emotionalen Angelegenheit. Von Uwe Hegewald

Als Achterbahnfahrt der Gefühle werden Teilnehmer die gemeinsame Auszeichnungsveranstaltung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz und des Kreisfeuerwehrverbandes (KFV) in Erinnerung behalten. Unerwartete Beförderungen, Abschieds- und Freudentränen, ein Landrat in Uniform und der wohl letztmalige Auftritt des Feuerwehrchores „Silbertannen“ bescherten den Gästen ein Wechselbad der Gefühle. 132 Namen von Frauen und Männern stehen auf der Liste der Empfänger von Dienstmedaillen für 40-, 50-, 60- und sogar 70-jährigen ehrenamtlichen Wirkens in den Reihen der freiwilligen Feuerwehr. „Die Bürger haben großes Vertrauen im Amtieren der Feuerwehren“, beruft sich Manfred Mrose auf vertrauenswürdige Umfragen. Erneut äußert der Kreisverbandsvorsitzende aber auch die schleichende Akzeptanz der ehrenamtlichen Arbeit von Feuerwehrleuten in der Öffentlichkeit. Umso wichtiger sei es, dass bereits in Kindergärten, Schulen und insbesondere in Familien das Gewinnen von Nachwuchsfeuerwehrleuten passiere. Mit seinem Appell, der auch an die geehrten Feuerwehr-Urgesteine gerichtet ist, findet Manfred Mrose die richtige Dosis und auch ein Paradebeispiel: „Wir wissen, dass Leute der älteren Generation neue Medien scheuen. Nehmen Sie sich Ihre Enkel zur Seite und besuchen Sie mit ihnen gemeinsam unsere seit zehn Jahren von Holger Neumann aus Vetschau vorbildlich geführte Homepage. Dort finden sie auch alle Fotos von der heutigen Festveranstaltung“, sagt Manfred Mrose in seiner letzten Rede auf einer Auszeichnungsveranstaltung. Der langjährige Vorsitzende wird zur kommenden Wahl im Frühjahr nicht mehr kandidieren.

Dem rastlosen Mann wird der kommunale Ritterschlag erteilt.  Lübbenaus Stadtwehrführer Hartmut Wassermann befördert Manfred Mrose zum 1. Hauptbrandmeister. Der verbale Ritterschlag war Sache des langjährigem Wegbegleiters und Kreisjugend-Feuerwehrwartes, Fred-Hagen Karzenburg (Calau). Er sucht nach einer Antwort, wie Manfred Mrose seine ehrenamtlichen Aktivitäten überhaupt unter eine Dienstmütze bekommt: Von Beginn an Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes, Ortsvorsteher und Ortswehrführer von Klein Radden, Leiter des Fördervereins, Kämpfer in der Lübbenauer Bürgerinitiative „Drunter oder Drüber“, Familienoberhaupt, Mitglied im örtlichen Jagdverband – wo nimmt dieser Mann die Kraft her, rätselt Karzenburg.

Weitere Vorstandsmitglieder werden ihren Platz räumen und den begonnenen Verjüngungsprozess der Kreisfeuerwehr-Riege fortsetzen. So ist es dem scheidenden Kreisbrandmeister Ingo Worreschk vergönnt, verdienstvollen Jubilaren und Aktiven noch einmal die Hand zu schütteln. Unter ihnen die Feuerwehrsportlerinnen aus Groß Lübbenau und Sportler aus Klein Radden, sowie die zu Fachbereichsleitern berufenen Robert Abt (Altdöbern), Fachbereich Sprechfunk oder Fred-Hagen Karzenburg, Fachbereich Truppführer-Ausbildung.

Selbst Landrat Siegurd Heinze (partelos) steht zwischenzeitlich auf der Seite der Dienstmedaillen-Empfänger. Der Oberbrandmeister zählt zu den 56 Kameraden im Landkreis, die 40 Dienstjahre aufweisen. „Eine Einladung ist mir vom designierten Kreisbrandmeister Tobias Pelzer ausgesprochen worden. Per Einsatzfahrzeug ging es nach Bronkow in die Bauernküche. Es war die angenehmste Dienstfahrt des Jahres“, erzählt der Landrat.

Quelle Text und Bild : Lausitzer Rundschau

 

 

Pressebericht

 

Sturm greift an

Gefahren-Straße nach Tettau wieder dicht

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Die Feuerwehr Lauchhammer hat auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Lauchhammer und Tettau am Sonntagmorgen nach heftigen Sturmböen zwei entwurzelte Birken umgelegt, um Gefahren zu bannen. Der Sturm war aber so stark in den Wald am Radweg gefahren, dass die Verkehrsader ab Mittag voll gesperrt wurde. Hier war Anfang Oktober eine Radlerin nach Sturm Xavier von einer Eiche erschlagen worden.
Die Feuerwehr Lauchhammer hat auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Lauchhammer und Tettau am Sonntagmorgen nach heftigen Sturmböen zwei entwurzelte Birken umgelegt, um Gefahren zu bannen. Der Sturm war aber so stark in den Wald am Radweg gefahren, dass die Verkehrsader ab Mittag voll gesperrt wurde. Hier war Anfang Oktober eine Radlerin nach Sturm Xavier von einer Eiche erschlagen worden. FOTO: Mirko Sattler
Senftenberg. Sturm Herwart wirft weitere Birken am Waldrand der Kreisstraße zwischen Lauchhammer und Tettau um. Einsatzkräften bleibt das erforderliche Ansetzen der Säge wegen der stärken Windböen auch am Sonntag verwehrt. Von Kathleen Weser
Der stürmische Herwart ist in der Nacht zum und in den Morgenstunden des Sonntag heftig über die Lausitz gefegt. Orkanartige Böen haben im Süden des Oberspreewald-Lausitz-Kreises vor allem Bäume zu Fall gebracht. Erneut ist die Kreisstraße zwischen Tettau und Lauchhammer zur Gefahrenzone geworden. Die Verkehrsader ist deshalb voll gesperrt worden.

Birken wurden am Waldrand, an den unmittelbar der straßenbegleitende Radweg der viel befahrenen Verkehrsader angrenzt, entwurzel und sind gebrochen. Hier war Anfang Oktober eine Frau aus Grünewalde auf dem Radweg von einer Eiche erschlagen worden, die nach Sturm Xavier plötzlich auf eine Radlergruppe stürzte und weitere Bäume mit sich riss. Drei weitere Senioren wurden verletzt.

Entwurzelte Birken sind in unmittelbarer Nähe der Unglücksstelle auch am Sonntag ineinander gefallen. Die schweren Kronen haben die Bäume zwar noch gehalten. Der Angriff des am Vormittag dann bereits nachlassenden Windes war aber noch so stark, dass die Säge nicht angesetzt werden konnte. Wegen der Gefahr des Sturzes auf Radweg und Straße ist die Verkehrsader vor Ort von Polizei und Ordnungsbehörden dicht gemacht worden.

In der Leitstelle Lausitz glüht am Sonntag der Telefondraht heiß. Mehr als 1000 Anrufe wegen Sturmschäden verzeichnen die Mitarbeiter von Mitternacht bis gegen Mittag, 627 davon kommen über den Notruf. Im Oberspreewald-Lausitz-Kreis sind gegen 11.15 Uhr schon 58 Einsätze abgeschlossen, 42 Hilfeleistungen laufen noch. In Buchwalde muss die Senftenberger Feuerwehr einen zerborstenen Baum vollständig abtragen. In Großkoschen ist die Kraft der Säge gefragt. In Brieske hat ein Baum, der auf zwei Autos stürzte, die Gefährte zu Schrott gemacht. Auch in Hosena und Peickwitz sind die Feuerwahren parallel im Einsatz. Die Kameraden haben das Sturm-Chaos im Griff, haben aber - wie flächendeckend in der ganzen Lauzsitz - viel zu tun, um das Holz aus dem Wege zu räumen.

Auf dem Campingplatz am Grünewalder Lauch sind 14 Bäume umgestürzt. Sechs Wohnwagen sind beschädigt. Menschen blieben unversehrt. Denn selbst die hartgesottenen Camper hatten das stürmische Wochenende lieber in der warmen Stube als in der Natur verbracht. Platzeigentümer Jens Bohge hat sofort alle Kräfte mobilisiert, um den Platz zu beräumen und den Schaden zu begrenzen.

Quelle : Text und Bild LR ONLINE

 

Übungsalarm mit Brand und Wasser-Not

 

Übungsalarm mit Brand und Wasser-Not

Beide Schwarzheider Feuerwehren und die Brandschutzeinheit des Oberspreewald-Lausitz-Kreises rücken aus.

Die Sirene heult in Schwarzheide. Für die Einsatzkräfte der Werksfeuerwehr der BASF und die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr ist das ein scharfer Alarm am Sonnabend zur besten Frühstückszeit. Die Brandschutzeinheit Oberspreewald-Lausitz, die sich bereits am Wandelhof eingefunden hat, indes weiß: Das ist eine Übung.

Im Eiltempo sind die Fahrzeuge der beiden Feuerwehren der Stadt in der Spur. Die Tanklöschfahrzeuge nehmen Fahrt auf in Richtung der Fränkischen Rohrwerke. Der Hersteller von Kunststoffrohren im Gewerbegebiet ist nur über die große Runde um die Stadt zu erreichen. Die Brandbekämpfer machen Tempo. Denn Kreisbrandmeister Ingo Worreschk und sein Vize und schon berufener Nachfolger, Tobias Pelzer, stellen die Feuerwehren vor einen schweren Brocken Arbeit.

Beim Rohrhersteller steht eine Lagerfläche im Betriebsgelände in Flammen. Per Handdruckmelder ist der Übungsalarm von einem Mitarbeiter ausgelöst worden. „Das ist sehr realistisch“, sagt Ingo Worreschk. Im Kreisgebiet ist trotz Digitalfunk auch das Sirenennetz noch flächendeckend vorhanden. „In Schwarzheide ist die Sirene zum Schutz der Bevölkerung wegen der Industrieunternehmen generell in Betriebsbereitschaft zu halten“, erklärt der erfahrere Brandschützer, der konzentriert und leicht wehmütig zugleich als strenger Beobachter der Einsatzübung vor Ort ist. Der Kreisbrandmeister geht in wenigen Tagen in den Ruhestand. „Damit habe ich mich noch gar nicht intensiv beschäftigt. Aber jetzt wird es langsam ernst“, sagt er. Stolz schaut Ingo Worresch auf seinen Nachfolger, der das Heft des Handelns am Sammelplatz der Brandschutzeinheit aber selbst auch bewusst aus der Hand gibt. Denn die Einsatzkräfte, zusammengezogen aus dem ganzen Oberspreewald-Lausitz-Gebiet, haben sich wie im Ernstfall selbst zu organisieren.

Die Anforderung der Schwarzheider Feuerwehren nach mehr Schlagkraft mit Löschwasser kommt prompt. „Im Ernstfall müsste bei brennenden Kunststoffen und damit sehr hoher Hitzeentwicklung natürlich mit Schaum gelöscht werden“, erklärt Ingo Worreschk. Die Sauerei auf dem Firmengelände, auf dem an diesem Sonnabend normal gearbeitet wird, vermeiden die Organisatoren der Einsatzübung. Eine Gemeinheit haben sie sich aber noch ausgedacht für die Feuerwehrleute.

Die Besatzungen der Tanklöschfahrzeuge rücken zunächst eilens vom Sammelplatz ab. Mit der vollen Ladung Löschwasser. Mehr als 30 000 Liter haben die acht Gefährte an Bord. „Damit lässt sich schon viel ausrichten“, bestätigt Tobias Pelzer, der Vize-Kreisbrandmeister und Sachgebietsleiter für den Brand- und Katastrophenschutz im Landkreis. Die Feuerwehrleute aber sind in der Übung dann angehalten, von den Hydranten im Gewerbegebiet im Pendelverkehr ständig Nachschub zu liefern, um die Flammen zu ersticken. Sie ziehen Trinkwasser. Und dann bricht in der ganzen Stadt das Netz zusammen. Fiktiv. Löschwasser wird aber dringend mehr und vor allem stabil weiter benötigt. Die Brandschutzeinheit und das Technische Hilfswerk müssen das Nass jetzt über etwa zwei Kilometer aus einem offenen Gewässer zum Brandherd führen. Der Schwarzheider Ferdinandsee wird angezapft. Das ist Schwerstarbeit. „Das zu üben, habe ich schon lange vor“, begründet Ingo Worreschk den harten Einsatzauftrag. Seit zwei Jahren plant er das. Denn eine Löschwasserversorgung über Kilometer aufzubauen, ist nicht einfach. Ein Zwischenspeicher muss eingerichtet werden. Und in regelmäßigen Abständen sind die lange Schlauchleitung starke Pumpen zu integrieren, damit das Löschwasser mit kräftigem Druck am Brandort aus den Rohren auf die Flammen gerichtet werden kann. Dies alles muss funktionieren, ohne dass auf dem Weg große Wasserverluste produziert werden. Das Übungsprogramm schlaucht die Einsatzkräfte am Sonnabend doppelt. Die Führungsspitze ist am Ende des Tages dann recht zufrieden. Aber auch die Manöverkritik folgt - die Kommunikation per Funk ist verbesserungswürdig.

Quelle: lr-online.de / Autor : Kathleen Weser

 
   

Polizei-Ticker  

   

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